Auch Quotes

Authors: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Categories: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
liest-man-was-alle-anderen-auch-lesen-kann-man-auch-nur-das-denken-was-alle-anderen-denken-haruki-murakami
es-ist-nicht-genug-zu-wissen-man-mue-auch-anwenden-es-ist-nicht-genug-zu-wollen-man-mue-auch-tun-johann-wolfgang-von-goethe
denn-du-brauchst-auch-nichts-mehr-zu-hoffen
was-man-wenscht-das-glaubt-auch-jeder-demosthenes
der-tod-verendert-auch-die-lebenden-markus-heitz
ich-scheme-mich-auch-wenn-du-mir-verzeihst-oh-herr-salihin
rilke-says-verweilung-auch-am-verstrautesten-nicht-ist-uns-gegeben-we-are-not-allowed-to-linger-even-with-what-is-most-intimate-maggie-stiefvater
sobald-jemand-im-dem-rufe-steht-ein-napoleon-zu-sein-gewinnt-er-auch-seine-verlorenen-schlachten-robert-musil
very-near-auch-lectoure-mirande-great-fire-will-fall-from-sky-for-three-nights-a-most-stupendous-astonishing-event-will-occur-very-soon-afterwards-earth-will-tremble
yes-my-love-who-soever-lives-loses-but-he-also-winsger-ja-meine-liebe-wer-lebt-verliebt-aber-er-gewinnt-auch-johann-wolfgang-von-goethe
nicht-nur-menschen-auch-rechtsgrundsetze-wurden-von-den-tremmern-der-twin-towers-erschlagen-heribert-prantl
was-man-nicht-erreichen-will-kann-auch-nicht-unglecklich-machen-rebecca-niazishahabi
haben-die-faz-gelesen-und-einmal-auch-die-bild
seine-ehre-kann-auch-der-arme-behalten-nicht-aber-der-schlechte-miguel-de-cervantes-saavedra
alle-leute-tun-mir-leid-vielleicht-bin-ichs-auch-einfach-leid-tocotronic
es-gibt-kein-schlecht-und-auch-kein-richtig
wenn-es-keine-terroristen-gebe-werden-die-usa-sie-erfinden-manchmal-tun-sie-das-auch-jergen-todenhefer
how-shall-we-plan-that-all-be-fresh-newimportant-matter-yet-attractive-tooger-wie-machen-wirs-dass-alles-frisch-und-neuund-mit-bedeutung-auch-johann-wolfgang-von-goethe
was-wohl-die-blonde-dralle-von-mir-erwartet-mann-ob-ich-die-tollen-fragen-auch-brav-erraten-kann-fettes-brot
man-usually-believes-if-only-words-he-hearsthat-also-with-them-goes-material-for-thinkingger-gewohnlich-glaubt-der-mensch-wenn-er-nur-worte-hortes-johann-wolfgang-von-goethe
die-leute-lesen-nichts-was-sie-nicht-interessiert-und-wenn-sie-etwas-interessiert-sind-sie-auch-reif-dafer-isabel-allende
das-war-ein-vorspeil-nur-that-was-only-prelude-dort-wo-man-buecher-verbrennt-where-one-burns-books-vebrennt-man-auch-am-ende-one-will-also-burn-heinrich-heine
der-mensch-denkt-nicht-vergeblich-kein-gedanke-auch-nicht-der-wunderlichste-vergeht-fruchtlos-stefan-grabiski
das-war-ein-vorspiel-nur-dort-wo-man-becher-verbrennt-verbrennt-man-auch-am-ende-menschen-almansor-heinrich-heine
wen-das-wort-nicht-schlegt-den-schlegt-auch-der-stock-nicht-socrates
wer-keine-vergangenheit-mehr-hat-der-hat-auch-keine-zukunft-michael-ende
kaum-dass-von-irgendwo-auch-noch-der-kleinste-stein-gschmissn-wird-wird-niederkniet-applaudiert-mit-begeisterung-apportiert-mein-gott-na-is-das-sts
eine-nation-ist-sowohl-die-summe-unserer-sterken-als-auch-unserer-dummheit-im-krieg-gehorchen-die-ersten-der-letzteren-hallgremur-helgason
endlich-wie-denn-in-dieser-welt-jedes-noch-hartneckige-stehenbleiben-doch-nur-ein-unvermerktes-weiterrecken-ist-erscheint-auch-diesem-status-quo-ein-hoffnungsstrahl-franz-grillpa
ich-folge-der-liebe-wohin-auch-ihre-karawane-zieht-liebe-ist-meine-religion-liebe-ist-mein-glaube-ibn-arabi
ich-las-damals-unendlich-viel-und-zwar-grendlich-in-wenigen-jahren-schuf-ich-mir-damit-die-grundlagen-eines-wissens-von-denen-ich-auch-heute-noch-zehre-adolf-hitler
es-kommt-nicht-darauf-wie-eine-geschichte-anfengt-auch-nicht-darauf-wie-sie-aufhert-sondern-auf-das-was-dazwischen-passiert-walter-moers
wie-das-wasser-nahm-auch-ich-in-mich-alle-farben-gott-der-herr-der-ferber-ist-sein-sind-alle-farben-qadi-qadan
wenn-du-ins-fettnepfchen-getreten-bist-und-jemand-dir-freundlicherweise-die-hand-hinstreckt-um-dich-da-rauszuholen-dann-solltest-du-die-hilfe-vielleicht-annehmen-anstatt-dich-auc
wir-sind-alle-ein-bisschen-gestorben-in-diesem-krieg-glaube-ich-wie-meine-mutter-immer-gesagt-hat-krieg-tetet-alle-auch-die-die-ihn-eberleben-hallgremur-helgason
mach-dir-keine-sorgen-du-hast-zuviel-und-zuwenig-gesehen-wie-alle-menschen-vor-dir-du-hast-zuviel-geweint-vielleicht-auch-zuwenig-wie-alle-menschen-vor-dir-vielleicht-hast-du-zuv
verstehst-du-im-grunde-sind-doch-die-mitarbeiter-das-problem-du-zahlst-wenn-du-sie-einstellst-du-zahlst-wenn-du-sie-rausschmeiet-und-dazwischen-muss-du-sie-auch-noch-bezahlen-max
wer-meinungen-von-sich-gibt-darf-sich-auf-widersprechen-nicht-ertappen-lassen-wer-gedanken-hat-denkt-auch-zwischen-den-widersprechen-karl-kraus
in-deutschland-wartet-der-staatsanwalt-weil-man-nicht-in-auslendischen-terrortruppen-tetig-sein-darf-das-ist-strafbar-und-die-strafen-sind-hoch-das-ist-ja-auch-nicht-gerade-einla
von-island-bis-israel-gibts-sowas-net-die-sind-nicht-bld-die-wissen-dass-nur-der-was-zhlt-der-auch-auf-sich-selber-steht-sonst-machst-dich-wirklich-sts
selbst-wenn-der-kahn-sinken-sollte-ich-werde-karsten-nicht-in-den-fluten-ersaufen-lassen-wie-rose-diese-selbstsechtige-schlampe-die-noch-mehr-als-genug-platz-hatte-auf-ihrer-sche
das-vorrecht-das-ich-fer-mein-geschlecht-beanspruche-und-das-durchaus-nicht-beneidenswert-ist-dass-sie-danach-trachten-messten-besteht-nur-darin-dass-unsere-liebe-nimmer-aufhert-
kein-mensch-der-in-furcht-oder-sorge-oder-chaos-lebt-ist-frei-aber-wer-sich-von-sorgen-furcht-und-chaos-befreit-wird-dadurch-auch-aus-der-sklaverei-befreit-epictetus
was-man-eber-angst-erreichte-das-wurde-stets-auch-mit-angst-bezahlt-die-mechtigen-fielen-irgendwann-genauso-der-hybris-der-macht-zum-opfer-wie-die-ohnmechtigen-dem-zorn-eber-ihre
auch-wenn-wir-das-meer-vor-vierhundert-millionen-jahren-nach-meinem-kalender-verlassen-haben-das-meer-hat-uns-nicht-verlassen-es-ist-immer-noch-in-uns-in-unserem-blut-in-unserem-
einen-guten-journalisten-erkennt-man-daran-dass-er-sich-nicht-gemein-macht-mit-einer-sache-auch-nicht-mit-einer-guten-sache-dass-er-eberall-dabei-ist-aber-nirgendwo-dazugehert-ha
ICH TRAF EINE FRAU IN EINER DISKO, WIR KIFFTEN UNS ZU DEN ZAUN VON SAN FRAN SISKO. UNSERE BLICKE GINGEN TIEF, ES WAR KLAR DAS HIER WAS LIEF, ICH WUSSTE HEUTE NACHT GEHT NICHTS SCHIEF. NACH EINIGEN GEPLÄNKELN GINGEN WIR ZUR IHR. ICH WOLLTE NUR NOCH EINS UND ICH WAR BEREIT DAFÜR. SIE WAR JUNG UND WUNDER SCHÖN, DOCH SIE GAB MIR VERSTEHEN, SIE WOLLTE ERSTMAL MEINE BRIEFTASCHE SEHEN. SIE WOLLTE GELD, GELD, GELD. SIE WOLLTE GELD, GELD, GELD. DAS HAT SIE IN MEINEN AUGEN ENTSTELLT. ICH WAR GEPRELLT, WILL DEN AUF DIESER WELT,. JEDER NUR GELD! EIN FREUND VON MIR DER SPIELT IN EINER GRUPPE, DEN SPUCKTE SO LEICHT KEINER IN DIE SUPPE. DOCH DIE PLATTENFIRMA KAM, WIE IN LIEBENDEN DURHAM, JETZT HATTE ER NUR NOCH SCHROTT DAFÜR IST ER NICHT WARM. JETZT KANN ER SEIN REICHTUM KAUM VORHERREN UND SEINE FREUNDE SIND KAUM NOCH ZU TRÄNEN. DOCH WIELEICHT IN EINEN JAHR, IST SEIN GELD SCHON NICHT MEHR DA. DA DEZIMIERT SICH AUTOMATISCH SEINE FREUNDE SCHARR. DES WEGEN GELD, GELD, GELD. IMMER NUR GELD, GELD, GELD. AUCH WENN EUCH DAS NICHT SO GEFEHLT. DAS WICHTIGSTE AUF DIESER WELT IST NUR MAL GELD. DA FÄLLT MIR PLÖTZLICH DOCH NOCH EINE LÖSUNG EIN, DENN EIN GEHEIMNIS GIBT ES SCHON ZUM GLÜCKLICH SEIN. ES IST EINFACH REAL SCHLICHT, DOCH ICH SAG EUCH INS GESICHT, SO RICHTIG GLÜCKLICH WIRD DER TIPP DANN LEIDER NICHT. DENN ICH WILL GELD ,GELD, GELD. NUR EIN WENIG GELD, GELD, GELD. AUCH WENN EUCH DAS NICHT SO GEFÄLLT, DAS WICHTIGSTE, AUF DIESER WELT, IST NUR MAL GELD, GELD, GELD. .GELD, GELD, GELD. AUCH WENN EUCH DAS NICHT SO GEFÄLLT, DAS WICHTIGSTE AUF DIESER WELT IST NUR MAL GELD, GELD, GELD! .GELD, GELD, GELD! AUCH WENN EUCH DAS NICHT SO GEFÄLLT, DAS WICHTIGSTE, AUF DIESER WELT, IST NUR MAL GELD!

Die Aerzte
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Mikrofone, Texte, Beats sind meine Welt, und so lang ich leb' wird meine Produktion von Raps nicht eingestellt. Lebenslnglich ein MC, ich geh nicht in Rente, die Reime und die Beats begleiten mich bis an mein Ende. Denn die Musik bedeutet mir eben viel, sie ist ein Teil von mir und sie bestimmt mein Lebensstil. Ich wache morgens auf und mach 'nen Beat an, kick' n fetten Freestyle, gute Ideen verwende ich in den nchsten Liedern. So geht's tagein und so geht's tagaus, kein Tag in meinem Leben wo ich mal verschnauf', denn das brauch ich nicht, und hrst du aus meinem Haus mal, Beatbox is rockin', dann ist Stromausfall. Eine berdosis ist bei mir nicht mglich, und Leute sagen wenn's so weiter geht dann verbld' ich, und werd verrckt, aber das ist auch nicht schlecht weil dann kriege ich auch den entsprechenden Rapstyle.
Ich lade dich ein, zu einem Rendezvous,
Mit Mikrofon und Instrumental, nur ich und du.
Wenn du auch Musik zum Leben brauchst, sag' doch einfach zu.
Lass' dich von ihr entfhren so wie ich es tu'.
Sie ist immer fr mich da wenn ich sie brauch, hab jedesmal kribbeln im Bauch wenn ich mit ihr zusammen bin, mach' meine Augen zu und tauch, lass mich von ihren Wellen treiben; ich befind mich in 'nem Rausch. Mit ihr durchleb' ich Hhen und Tiefen, Mitten und Breaks; kann meine Gefhle zu ihr nicht berspielen wie Tapes. Vierviertel-Takt, mein Lebensrhythmus - gib uns 'nen Beat plus Mikros und ich nutz den Takt, bis er zu Ende ist. Ich sende es an alle die das Rappen brauchen wie der Kettenraucher seine Zigaretten, die den Sound auch hren und spren, wenn es vollkommen still ist. Wenn man real ist, kann man nicht verlieren, denn man spielt nicht.
Ich brauch 'nen fetten Track im Kassettendeck wenn ich im Auto sitz' - und einen der es fhrt bei dem's genauso ist, wir geben Gas, und haben stunde

Blumentopf
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hinzu-kommt-der-ton-in-dem-die-medien-des-establishments-eber-fehlverhalten-der-regierung-berichten-die-journalistische-kultur-in-den-usa-gebietet-es-dass-reporter-jegliche-einde
1. Lesen ist ein bloeŸes Surrogat des eigenen Denkens. Man le¤eŸt dabei seine Gedanken von dem Andern am Ge¤ngelbande fe¼hren. [... ] Lesen soll man nur dann, wann auch die Quelle der eigenen Gedanken stockt; was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall seyn wird. Hingegen die eigenen, urkre¤ftigen Gedanken verscheuchen, um ein Buch zur Hand zu nehmen, ist Se¼nde wider den heiligen Geist. Man gleicht alsdann Dem, der aus der freien Natur flieht, um ein Herbarium zu besehn, oder um sche¶ne Gegenden im Kupferstiche zu betrachten. 2. Wann wir lesen, denkt ein Anderer fe¼r uns: wir wiederholen bloeŸ den mentalen ProzeeŸ. Es ist damit, wie wenn beim Schreibenlernen der Sche¼ler die vom Lehrer mit Bleistift geschriebenen Ze¼ge mit der Feder nachzieht. Demnach ist beim Lesen die Arbeit des Denkens un zum groeŸen Theile abgenommen. Daher die fe¼hlbare Erleichterung, wenn wir von der Besche¤ftigung mit unseren eigenen Gedanken zum Lesen e¼bergehn. Eben daher kommt es auch, daeŸ wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fe¤higkeit, selbst zu denken, allme¤lig verliert, - wie Einer, der immer reitet, zuletzt das Gehn verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. Denn beste¤ndiges, in jedem freien Augenblicke sogleich wieder aufgenommenes Lesen ist noch geistesle¤hmender, als beste¤ndige Handarbeit; da man bei dieser doch den eigenen Gedanken nachhe¤ngen kann. Aber wie eine Springfeder durch den anhaltenden Druck eines fremden Ke¶rpers ihre Elasticite¤t endlich einbe¼eŸt; so der Geist die seine, durch fortwe¤hrendes Aufdringen fremder Gedanken. Und wie man durch zu viele Nahrung den Magen verdirbt und dadurch dem ganzen Leibe schadet; so kann man auch durch zu viele Geistesnahrung den Geist e¼berfe¼llen und ersticken. Denn selbst das Gelesene eignet man sich erst durch spe¤teres Nachdenken dare¼ber an, durch Rumination. Liest man hingegen immerfort, ohne spe¤terhin weiter daran zu denken; so faeŸt es nichtWurzel und geht meistens verloren: Ueberhaupt aber geht es mit der geistigen Nahrung nicht anders, als mit der leibichen: kaum der funfzigste Theil von dem, was man zu sich nimmt, wird assimilirt: das Uebrige geht durch Evaporation, Respiration, oder sonst ab.

Arthur Schopenhauer
1-lesen-ist-ein-bloees-surrogat-des-eigenen-denkens-man-leet-dabei-seine-gedanken-von-dem-andern-am-gengelbande-fehren-lesen-soll-man-nur-dann-wann-auch-die-quelle-der-eigenen-ge
die-becher-habe-ich-nach-und-nach-gekauft-von-dem-geld-das-ich-mir-stundengeben-verdiente-viele-davon-antiquarisch-alle-klassiker-zum-beispiel-ein-band-kostete-eine-mark-und-zwan
Sehr oft werde ich nach meinem Lieblingskomponisten gefragt - eine typische Frage von Laien an Musiker, eine, die wir Musiker uns gegenseitig wohl eher selten stellen. Vielleicht weil wir sie vordergre¼ndig als banal empfinden. Vielleicht auch, weil eine direkte Antwort darauf, ehrlich gesagt, unme¶glich ist. Musik ist zu meinem Leben geworden. Nichts von dem, was ich tue, hat nicht irgendwas mit Musik zu tun. Ich habe Werke bere¼hmter und weniger bekannter Komponisten einstudiert und dirigiert, aus ganz unterschiedlichen Epochen. Ich habe versucht, sie zu verstehen. Unze¤hlige Stunden habe ich dare¼ber nachgedacht, wie die Orchester, die ich dirigiere, die Werke spielen ke¶nnten, um dem Publikum die darin liegenden Aussagen nahe zubringen. Ich habe mich beme¼ht, bis zum Kern der Kompositionen vorzudringen und so mancher Re¤tselhaftigkeit auf die Spur zu kommen. Ich tue es heute noch. So sind mir meist die Komponisten, mit deren Werken ich mich gerade intensiv besche¤ftige, am pre¤sentesten und vielleicht in dem Moment auch am ne¤chsten. Aber sind sie mir dann auch die liebsten ? Ich weieŸ es nicht. Meine Entdeckungsreise durch die Welt der klassischen Musik, die vor sechzig Jahren an der Westke¼ste Kaliforniens in einem Fischerdorf begann, ist le¤ngst nicht zu Ende. Im Gegenteil : Meine ke¼nstlerische Neugier treibt mich te¤glich weiter in diese faszinierte Welt hinein, deren Umfang immer gre¶eŸer wird, je tiefer ich in sie vordringe. Die Welt der Musik gleicht unserem expandierenden Universum. Je mehr ich mich mit Musik befasse, desto weniger meine ich e¼ber sie zu wissen. Wie also sollte ich diese offenbar gar nicht so banale Frage nach meinem Lieblingskomponisten beantworten ? Vielleicht, indem ich sie anders formuliere : "In deiner freien Zeit, in Stunden, die nicht verplant sind und ganz dir gehe¶ren - welche Musik we¼rdest du dann fe¼r dich spielen ?" Die Antwort darauf ist viel einfacher. Es ist die Musik von Johann Sebastian Bach. Das sage ich ohne den Hauch eines Zweifels. Von fre¼hester Kindheit an hat mich Bach verfolgt und ich ihn. Bis heute. Seine Musik le¤sst mich nicht los. Ihre Tiefe ist unendlich. Sie vereint alles, was klassische Musik ausmacht. Und bis heute bin ich auf der Suche nach dem Warum.

Kent Nagano Erwarten Sie Wunder
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